Das neue Wohnquartier erhält eine prägnante städtebauliche Figur, die sich behutsam mit dem Bestand verzahnt und die bestehenden Freiraum- und Grünstrukturen integriert.
Der Entwurf ist klar strukturiert und zoniert, das heterogene Umfeld wird mit wenigen Elementen geordnet. Zwei kompakte fünfgeschossige Parkhäuser mit Büroaufbauten und sportaffinen Gewerbeflächen schließen das Baugebiet zum Stadion ab.
Die Wohnbebauung charakterisiert sich durch klar erkennbare Elemente: ein Zeilenbau, eine Zeile mit Kopfbau und ein Punkthochhaus. Daraus entstehen drei trapezförmige Wohnquartiere mit differenziert nutzbaren Freibereichen. Die Elemente folgen der natürlichen Topografie, sind in der Höhe jeweils gestaffelt und führen zu einer serpentinenartigen Wegeführung.
Ein hohes Gebäude steht in den Zeilen jeweils einem niedrigen gegenüber. Durch die Staffelung und verdrehte Anordnung der Wohnhöfe entsteht eine räumlich interessante Abfolge, die mit zwei Quartiersplätzen endet. Die Gebäudehöhen sind abwechslungsreich und behutsam gegliedert und intensiv mit den Grünbereichen vernetzt. Die Wohngebäude fügen sich in Maßstäblichkeit und Körnung in den Bestand ein.








