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Leipzig

Messebrücke zum Völkerschlachtdenkmal

Die 18 m breite Brücke betont die Dimension der markanten, 4 km langen Achse zwischen Völkerschlachtdenkmal und Neuem Rathaus. Die moderne Brücke wahrt den Charakter der Messeachse über die Bahngleise und verbindet den Stadtbalkon des Messegeländes mit dem Külz-Park auf unspektakuläre, selbstverständliche Weise.

Das bestimmende Gestaltungselement der Brücke ist der Schwung der massiven Brüstung, der sich im Geländer fortsetzt und zur Brückenmitte auf etwa zwei Meter ansteigt. So ist der Berührungsschutz aus Glas unauffällig zwischen den Geländerstreben integriert und tritt nicht als eigenes Bauteil in Erscheinung.

Das Geländer aus Füllstäben im Abstand von 12 cm wirkt von weitem betrachtet geschlossen, bei Annäherung öffnet sich der Blick auf die Bahngleise und den Park.

Im oberen Geländerholm ist die Beleuchtung über die gesamte Brückenlänge integriert. So ist der sanfte Schwung der Brücke auch nachts weithin zu sehen.

Die dreifeldrige Brücke steht auf schlanken, V-förmigen Pfeilern, die ebenso wie die Widerlagerwände schräg angeordnet sind. Mit der festen Einspannung der Pfeiler und Widerlager im Überbau entsteht ein integrales Bauwerk ohne wartungsaufwändige Brückenlager.

Auslober:
Stadt Leipzig
Gutachterverfahren:
2013
Rang:
1. Rang, zur Ausführung empfohlen
Brückenbreite:
18,13 m
Gesamtlänge:
63,44 m
Bauzeit:
2019-2021
Kosten:
6,7 Mio. €
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