• 21. August 2026

aus dem Protokoll des Preisgerichts:

Der Entwurf besticht durch eine klare Struktur und Zonierung. Das heterogene Umfeld wird mit wenigen Elementen wohltuend geordnet. Zwei kompakte fünfgeschossige Parkhäuser mit Büroaufbauten und sportaffinen Gewerbeflächen schließen das Baugebiet folgerichtig zum Stadion ab… Insgesamt sind die Parkierung und Zufahrten im Stadionbereich gut gelöst. Die Parkhäuser sind in Größe und Struktur angemessen und wirtschaftlich darstellbar.

Die Wohnbebauung charakterisiert sich durch wenige klar erkennbare Elemente: ein Zeilenbau, eine Zeile mit Kopfbau und ein Punkthochhaus. Daraus entstehen drei trapezförmige Wohnquartiere mit gut nutzbaren Freibereichen. Die Elemente folgen geschickt der natürlichen Topografie, sind in der Höhe jeweils gestaffelt und führen zu einer serpentinenhaft Wegeführung. Ein hohes Gebäude steht folgerichtig einem niedrigen gegenüber. Durch die Staffelung und verdrehte Anordnung der Wohnhöfe entsteht eine räumlich interessante Abfolge, die mit zwei Quartiersplätzen endet. Die Gebäudehöhen sind abwechslungsreich und behutsam gegliedert und gut mit den Grünbereichen vernetzt. Die Wohngebäude fügen sich in Maßstäblichkeit und Körnung gut in den Bestand ein…

Insgesamt ein Entwurf, der durch seine einfache Struktur und Zonierung überzeugt, wohltuend mit dem heterogenen Umfeld umgeht und einen überzeugenden Beitrag zur Aufgabenstellung liefert.